Nur noch 11 Mal schlafen - dann geht's ab nach Neapel. Gestern las ich online, dass im ganzen Land die Tankstellen bestreikt werden. Bis Freitag bekommt kein Autofahrer in Italien Benzin. Nicht in den Städten, nicht in den Dörfern, nicht auf den Autobahnen.
Man stelle sich das vor: zum Beginn der Reisezeit bekommt man keinen weiteren Treibstoff. Für Menschen, die mit dem Auto anreisen, bedeutet dies ein Volltanken an der Grenze zu Italien. Ein "Trick", den sicher auch der eine oder andere Italiener in Grenznähe in anwenden wird.
Der ADAC empfiehlt allen Auto-Reisenden mit dem Ziel Süditalien, auf halber Strecke einen Zwischenstopp einzulegen, bis der Streik vorrüber ist. Und auch dann wird es an den Tankstellen sicher erstmal eine Zeit lang nicht gerade gemächlich zugehen.
Ich hoffe mal, dass sich die Situation bis übernächstes Wochenende entspannt hat. Wir werden zwar mit dem Flugzeug anreisen, aber vor Ort wollen wir den einen oder anderen Ausflug mit dem Mietwagen bewältigen.
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Mittwoch, 8. Juli 2009
Freitag, 19. Juni 2009
Noch 30 Tage
Italien rückt näher. Also nicht das Land an sich, sondern die Reise dorthin. In 30 Tagen sitzen wir im Flieger gen Neapel.
Zum Geburtstag bekam ich einen Reiseführer über Neapel und die Almafiküste, also das Gebiet, in das wir reisen werden, geschenkt. Ich erwähnte ja bereits mehrfach, dass ich in Sachen Italien blutiger Anfänger bin und somit keine wirkliche Vorstellung darüber hatte, was mich speziell in dieser Gegend erwarten würde. Der Reiseführer (sehr zu empfehlen: ein Reise-Taschenbuch aus dem Dumont-Verlag) nahm mir a) die Sorge, ob die Wahl die richtige war und b) lässt die Vorfreude noch steigen. Neapel, der Vesuv, Pompeji, die Küste... das klingt alles sehr interessant und spannend.
Juli und August gelten als die heißesten Monate in dieser Gegend und somit dürfte auch hier die Wahrscheinlichkeit, einen wettermäßigen Reinfall zu erleben, relativ gering sein. Aber das hatte ich für den deutschen Sommer 2009 anfangs auch gedacht. Man sieht ja, wo das momentan hinführt.
Apropos Vesuv: was ich nicht wußte (oder zumindest verdrängt hatte), ist die Tatsache, dass der Vulkan noch immer aktiv ist. Das hat schon einen gewissen gruseligen und abenteuerlichen Reiz.
Zum Geburtstag bekam ich einen Reiseführer über Neapel und die Almafiküste, also das Gebiet, in das wir reisen werden, geschenkt. Ich erwähnte ja bereits mehrfach, dass ich in Sachen Italien blutiger Anfänger bin und somit keine wirkliche Vorstellung darüber hatte, was mich speziell in dieser Gegend erwarten würde. Der Reiseführer (sehr zu empfehlen: ein Reise-Taschenbuch aus dem Dumont-Verlag) nahm mir a) die Sorge, ob die Wahl die richtige war und b) lässt die Vorfreude noch steigen. Neapel, der Vesuv, Pompeji, die Küste... das klingt alles sehr interessant und spannend.
Juli und August gelten als die heißesten Monate in dieser Gegend und somit dürfte auch hier die Wahrscheinlichkeit, einen wettermäßigen Reinfall zu erleben, relativ gering sein. Aber das hatte ich für den deutschen Sommer 2009 anfangs auch gedacht. Man sieht ja, wo das momentan hinführt.
Apropos Vesuv: was ich nicht wußte (oder zumindest verdrängt hatte), ist die Tatsache, dass der Vulkan noch immer aktiv ist. Das hat schon einen gewissen gruseligen und abenteuerlichen Reiz.
Montag, 30. März 2009
Massa Lubrense

Nun also doch: Italien.
Nachdem ich kostenmäßig ja leicht schockiert von der italienischen Gastfreundschaft in den (deutschen) Sommerferien war, scheinen jetzt der eine oder andere Reiseanbieter doch noch mit ein paar moderateren Angeboten um die Ecke zu kommen. Somit habe ich das vergangene Wochenende genutzt, um ein doch noch akzeptables Schnäppchen in Sachen Italienreise zu schiessen.
Ich hatte mich ja bereits mit dem spanischen Festland angefreundet. Doch der dezente Hinweis beim abendlichen Familienmahl, wir könnten ja eine verträumte Woche in Andalusien verbringen, löste (nach entsprechender Aufklärung, dass das in Spanien liegt) Entsetzen und Proteste beim Nachwuchs aus. "Wir wollen aber lieber nach Italien!" war der einstimmige Tenor unserer beiden Kröten. Zur Erinnerung: in Italien gibt es ja Spaghetti, Pizza und Eis. Also bitte.
Derart überstimmt (der Ehefrau ist am Ende alles recht), machte ich mir also noch mal den Spaß, die italienischen Angebote zu überprüfen. Im Grunde ja nur, um zu beweisen, dass das alles völlig unbezahlbar wäre und überhaupt.
Ich wurde überrascht.
Zugegebenermassen hatte ich noch immer keine rechte Ahnung, in welches Gebiet es gehen soll (geht das Ausländern in Deutschland auch so? Kennen ausländische Touristen die Unterschiede zwischen Bayern, Sachsen und Schleswig-Holstein?) und so wählte ich relativ wahllos aus. Schnell zeichnete sich ab, dass die sorrentinische Halbinsel interessant erschien. Da ich keinerlei "bloß-nicht"-Warnungen über dieses Gebiet im Internet fand, erschien es mir so gut oder schlecht wie jede andere mir unbekannte Gegend in Italien.
Das Ende von Lied: nach ewig langer Internetrecherche soll es nun eine Unterkunft in Massa Lubrense sein. Komischer Name, aber das sagen Italiener über "Bitterfeld", "Weil am Rhein" oder "Mönchengladbach" wahrscheinlich auch. Eine Stunde von Neapel und 10 Autominuten von der Küstenstadt Sorrento entfernt, werden wir also hier Mitte Juli die Vorzüge eines Hotels geniessen können. Ich bin gespannt - und werde jetzt erstmal Reiseinformationen sammeln und "To-Do"-Listen erstellen :).
Montag, 2. Februar 2009
Bella Italia
Eine weitere Idee ist es, mit unseren Kindern im Sommer nach Italien zu fahren. Ich selbst war dort erst einmal, für 2 Tage in Pisa. Wann war das? Letztes Jahr? Oder 2007? Egal. Jedenfalls fand ich das ganz hübsch und als wir den Kindern erzählten, in Italien gibt es Pizza, Nudeln und Eis war die Sache quasi geklärt.
Wie konnte ich nur so naiv sein?
Ja, ok, mir ist schon klar, dass ich auf Grund der Schulsituation und der damit verbundenen Sommerferienreisezeit ohnehin die dreisten Mega-Preise zahlen müsste. Aber ein wenig Nachforschung im Netz brachte die Ernüchterung. Unter 2500 Euro für ne popelige Woche inkl. Flug, Auto und ein wenig Annehmlichkeiten für uns vier ist da nicht viel zu machen. Gibt's denn sowas? Selbst wenn wir uns nicht mit sehr kinderfreundlichen und erholsamen Späßen wie Halbpension (ja spießig, ich weiß, aber sehr bequem) abgeben, landen wir immer noch bei 2000 Euro - und müssen uns dann selbst verpflegen. Irre ich mich so sehr, oder ist das für eine Woche Italien schlichtweg abartig?
Nun habe ich mit Italien so gar keine Erfahrung. Ich kenne mich da nicht aus und wußte anfangs nicht mal, wo genau es hingehen soll. Und vielleicht gibt es noch einige Geheimplätze, die einem nicht die letzten Cents aus der Tasche ziehen... aber ich fürchte fast, dass es am Ende nur für zwei Wochen Bauernhofurlaub im Bayerischen Wald reicht...
Naja. Da kann man ja auch Pizza essen.
Wie konnte ich nur so naiv sein?
Ja, ok, mir ist schon klar, dass ich auf Grund der Schulsituation und der damit verbundenen Sommerferienreisezeit ohnehin die dreisten Mega-Preise zahlen müsste. Aber ein wenig Nachforschung im Netz brachte die Ernüchterung. Unter 2500 Euro für ne popelige Woche inkl. Flug, Auto und ein wenig Annehmlichkeiten für uns vier ist da nicht viel zu machen. Gibt's denn sowas? Selbst wenn wir uns nicht mit sehr kinderfreundlichen und erholsamen Späßen wie Halbpension (ja spießig, ich weiß, aber sehr bequem) abgeben, landen wir immer noch bei 2000 Euro - und müssen uns dann selbst verpflegen. Irre ich mich so sehr, oder ist das für eine Woche Italien schlichtweg abartig?
Nun habe ich mit Italien so gar keine Erfahrung. Ich kenne mich da nicht aus und wußte anfangs nicht mal, wo genau es hingehen soll. Und vielleicht gibt es noch einige Geheimplätze, die einem nicht die letzten Cents aus der Tasche ziehen... aber ich fürchte fast, dass es am Ende nur für zwei Wochen Bauernhofurlaub im Bayerischen Wald reicht...
Naja. Da kann man ja auch Pizza essen.
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